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Unsere Tänze

Lindy Hop

Lindy Hop entstand Ende der 1920er Jahre in den großen Ballsälen New Yorks zur Musik der Big Bands. Insbesondere der Savoy Ballroom in Harlem war ein Schmelztiegel für alle Bevölkerungsschichten und Hautfarben. Bekannt wurde Lindy Hop unter anderem durch Tanz-Formationen wie die „Whitey's Lindy Hoppers" mit ihrem Kopf „Frankie Manning“, die den Tanz-Stil in den 1930er und 1940er Jahren auf Bühnen und Kinoleinwände (z.B. Hellzapoppin' von 1941) brachten. Dean Collins prägte den Hollywood-Stil des Lindy Hop, tanzte in 40 Hollywoodfilmen und übernahm die Choreografien. Seit den 1980er Jahren erfuhr der Lindy Hop ein Revival und wurde in Europa insbesondere von den „Harlem Hot Shots“, einer Gruppe Swingtanzender aus Schweden, geprägt.

Lindy Hop zeichnet sich dadurch aus, dass die Tänzerinnen und Tänzer, ganz im Sinne des ursprünglichen Gedankens der Entstehungszeit, viel Raum zur Entwicklung eines eigenen Tanzstils und Improvisationen zur Swingmusik haben. Dabei hat jeder die Möglichkeit, sich kreativ in den Tanz einzubringen und so mit der Tanzpartnerin oder dem Tanzpartner tänzerisch zu kommunizieren.

Balboa

Balboa entstand in den 1920er und 1930er Jahren in Südkalifornien. Der Name stammt der Legende nach von der Balboa-Halbinsel. Da die Tanzflächen regelmäßig übervoll waren hieß es bald: "No swing outs!" und der eng getanzte Tanz zur Swingmusik war geboren. Bei hohem Tempo scheinen die Füße über den Boden zu schweben.

Balboa basiert auf sehr kleinen Bewegungen, Schrittvariationen, Gewichts- und Tempiwechseln sowie Drehungen am Platz. Von außen betrachtet ist die durch engen Körperkontakt entstehende Führung manchmal kaum zu erkennen, weshalb Balboa häufig weniger als ein "Tanz für Zuschauer" gesehen wird. Balboa ist eben ein "Tanz für Tänzer"!

Bei sehr schnellen Songs wird meist „Pure-Bal“ getanzt, d.h. die Oberkörper der Tänzer berühren sich ohne den Kontakt zu verlieren. Aus dem "Pure Bal" entwickelte sich durch die Einflüsse von anderen Swingtänzen später der "Bal-Swing", in dem die Tanzhaltung zeitweise geöffnet wird. Wie bei Swingtänzen üblich, ist der Kreativität der Tanzenden bei der Improvisation zur Musik keine Grenzen gesetzt.

Blues

Der Blues umfasst eine Vielzahl von Tanzstilen, die sich seit Ende des 19. Jahrhunderts parallel zur Blues-Musik in den Bars der USA entwickelt und sich in den letzten 15 Jahren nochmals revolutioniert haben. Man kann Blues mit Partner oder Solo tanzen. Wesentliche Bedeutung haben der Rhythmus sowie die individuelle Interpretation der Musik. Diese kann von traditionellem Blues über Elektro-Blues bis zu moderner Musik z.B. Alternative reichen. Eine große Rolle spielen dabei weniger das Erlernen von Figuren als die Kommunikation mit dem Partner, die gegenseitige Inspiration, die Improvisation sowie die Nutzung der bewussten Körperbewegungen und des Raumes. Dabei sind die Erfahrungen auch für andere (Swing-)Tänze wertvoll. Letztendlich geht es darum schöne Tanz-Momente zu teilen!

Shag

Shag hat seine Wurzeln wie auch der Lindy Hop in den 1920er bzw. 1930er Jahren. Besonders beliebt war er bei den College-Studenten, daher der Name "Collegiate Shag". Andere Formen des Shags sind der Carolina Shag und der St. Louis Shag.

Der Collegiate Shag ist sehr dynamisch. Er besteht aus vielen Kicks und kleinen Jumps und wird hauptsächlich zu schnellerer Musik getanzt. Die Oberkörper der Tanzenden bleiben dabei ruhig. Aufgrund seines sportlich-verspielten Charmes und seiner Ausgelassenheit erfreut sich der Shag aktuell immer größerer Beliebtheit. Nicht umsonst war der Shag  der angesagteste Tanz in den Colleges.

Für alle, die sich in die Geschichte vertiefen möchten gibt es hier einen Überblick von Peter Loggins, einem der bekanntesten Swing-Tänzer.

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